Drogen in Tschechien legalisiert
Dezember 15, 2009 von Bloggerfratze
eingereicht unter Politik
Man möge mich kneifen in Anbetracht der Tatsache das man sich in Tschechien jetzt den goldenen Schuss setzen darf. Tschechien hat alle gängigen Drogen wie Cannabis, Kokain oder auch Heroin legalisiert. In der EU ist Tschechien das neue Drogenparadies. Die Drogendealer zahlen nun Steuern und die Konsumenten sterben langsam weg was die Rentenkasse entlastet.
Auch die Tourismusindustrie dürfte angekurbelt werden, Junkies aus aller Welt kommen nun zu Drogenpartys und hauen sich den Kopp zu.
BloggerFratze meint…
Was ist denn da schiefgelaufen? Die scheinen ja nicht mehr ganz dicht zu sein, Kinder sowie auch Erwachsene werden durch derartige Dummheiten, die dort die Regierung beschlossen hat sehr gefährliche Drogen einnehmen und daran eventuell sterben. Was möchte man mit derartigen Gesetzen bewirken? Haben hier vielleicht die Politiker im eigenen Interesse gehandelt? Die scheinen ja dauerbekifft zu sein, in Anbetracht dessen, das diese so ein Gesetz erlassen. Armes Europa sag ich dazu nur. Da ist bei BloggerFratze auch mal der Spaß vorbei.
Euer BloggerFratze





Vielleicht will Prag das Miami des Osten werden….ich sag nur die Welt wird immer kranker….
das drogen illegal sind ist vollkommen sinnlos und macht es fuer konsumenten viel gefaehrlichger diese einzunehmen. weil sie dann gestreckt sind, die qualitaet unbekannt, was schnell zu ueberdosen fuehren kann, und jeder konsument kriminell ist, was in anbetracht dessen dass zb alk und tabak, welche viel mehr todesfaelle und koerperliche schaeden anrichten als zb lsd oder marihuana, legal sind, vollkommen unsinnig erscheint.
der war on drugs wird seit vielen jahren gefuehrt, und fordert zb in mexiko sehr viele todesfaelle, gefaengnissinsassen die dafuer bestraft werden dass sie sich selber berauschen, jedoch niemandem schaden zufuegen, fuehrt zu drogenmafias und der drogenkonsum wird trotzdem nicht eingestellt.
die allgemeinheit hat sowieso keinen plan von drogen, weshalb allgemein ahnungslosigkeit, missachtung fuer an sich meist harmlose und nette drogenkonsumenten und solche daemliche meinungen wie die des blogschreibers vorherrschen. tut mir leid, aber diese teil-legalisierung ist sehr sinnvoll und das wird sich in zukunft auch zeigen denke ich
JA ich stimm Mr y vollkommen zu.
Also ihr ganzen Spieser da drausen denen es nicht passt:Wenn man keine Ahnung hat,einfach mal “den Mund” halten.
Ich will ja nicht beleidigend rüber kommen,denn sonst werd ich wahrscheinlich von euch angezeigt.
Geht Arbeiten in euerer verkorksten Welt.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Das seh ich ganz genauso, jemand der nie drogen konsumiert hat weiss nicht wovon er spricht!!!!!!!!!!!!!!!
Also ich find’s richtig so! Jeder ist für das was er tut selbst verantwortlich und müsste somit auch alle gesundheitlichen Konsequenzen finanziell selbst tragen! Wenn’s dann noch eine Zutatenliste hat, besser geht’s doch fast nimmer! XD
Hallo,
ich bin der Peter und ich finde das die Legalisierung nicht so toll ist, denn ich mag keine Drogen.
Gruß Peter
Ich würde sagen, daß das ein fortschrittlicher und richtiger Weg ist.
Wer sich jetzt aufregt, zeigt nur, wie wenig Ahnung er vom Thema hat.
Jetzt kriegen sicher alle Kleinkinder in Tschechien den goldenen Schuß…
jaja, geil was für Angstphantasien Ahnungslose doch so entwickeln können.
In Holland hat sich durch die Legalisierung nach einem kurzem Boom nicht viel an der Anzahl von Usern geändert, das gleiche wird auch in Tschechien passieren. Der Unterschied wird sein, daß Konsumenten jetzt weniger mit Dreck versetzten Stoff von Gewalttätigen und Kriminellen bekommen. Wer meint, daß jeder, der mit Drogen experimentiert, schon auf dem sicheren Weg zur Selbstzerstörung ist, hat einfach nur eine verzerrte Sichtweise auf das ganze Thema. Drogen sind immer riskant, aber Risiko ist für einige Leute nun einmal Grundbestandteil persönlicher Freiheit. Selbstzerstörerische Konsumweisen gibt es, aber die wird es auch immer unabhängig vom legalen und illegalen Status des Zeugs geben. Das sind auch Probleme, die durch die konservative Dämonisierung aller Drogen, die seit den 70ern die Öffentlichkeit beherrscht, nie gelöst werden können, die hilft ämlich nur den Kriminellen des Drogenhandels…
Was der gesunde Menschenverstand dazu sagt ist klar: Entkriminalisierung macht kontrollierbar, der Preis sinkt dadurch und somit auch die Attraktivität des Dealens. Ein sehr fortschrittlicher Schritt der tschechischen Regierung. Junge Staaten scheinen mehr Mut zu haben als alt etablierte Bedenkenträgersysteme.
oh gott extra um hier zu schreiben muss ich auch noch meine Em@il angeben is ja riskant in zeiten wo datenklau belohnt wird.
naja ich hoff nur dass sich der verfasser die kommentare zu seinem artikel ansieht und vllt. einsieht wie überflüssig seine meinung is.. is ja schlimm wie naiv man sein kann und vor allem was manche für vorurteile haben…
“Die scheinen ja dauerbekifft zu sein, in Anbetracht dessen, das diese so ein Gesetz erlassen. Armes Europa sag ich dazu nur.”
ich lach mich schlapp xD
naja btw, sehr gutes, fortschrittliches und liberales gesetz. überlegt man ja schon fast auszuwandern, ich würde sagen nicht da, sondern hier herrschen die kranken verhältnisse…
Hallo @all….
An alle Drogengegner hier…..
Nur weil es nun in tschechien “Legal” ist, müsst ihr noch lange keine Drogen nehmen.
….und ihr solltet euch nicht das recht raus nehmen zu enscheiden, was andere Menschen zu sich nehmen wollen.
Des weiteren, wird auch euer Steuergeld dafür verschwendet, das Drogenbenutzer verfolgt werden, um danach die verfahren wegen geringfügigkeit einzustellen.
Ist es nicht richtig, die Menschen selbst entscheiden zu lassen, welche pflanze sie in welcher form zu sich nehmen wollen….speziell im Bezug auf Cannabis?
Im anbetracht dessen, das Alkohol….ein toxisches, süchtig machendes gift, welches zur Erhöhuung der Risiko- und Gewaltbereitschaft beiträgt Legal ist, finde ich es nicht mehr wie richtig und längst überfällig.
http://www.youtube.com/watch?v=eEOqTFoNYMo&feature=player_embedded
das ist ja TOLL da ich in wien wohne ist es nur ein sprung zu den drogen na wenn das schlecht ist weiss ich nich ihr habt das ja nie probier woher wolt ihr wissen wie das ist pff ich pfeiffe auf euch und wette das es in 10jahren in österreich auch so wir denn ein anderen ausweg hat die regierung nicht das kurbelt die wirtschaft schtark an und die steuern gehen hoch wie noch nie
peace zox
Klar, mein Kommentar kommt leider etwas spät, schade dass ich diesen Beitrag nicht schon früher gelesen habe – Aber nichtsdestotrotz möchte ich hiermit gerne einmal eine vernünftige, NICHT von Polemik und Populismus geprägte Meinung zu obigem Thema kundtun, die hoffentlich den einen oder anderen von Euch zum Nachdenken/Nachforschen bewegt!
Zur Einleitung eine ZIFFER ZUM GRÜBLEN: In 40 Jahren Anti-Drogen-”Krieg” gaben alleine die USA bis dato 1600 MILLIARDEN US-$ aus um die illegalen Drogen von der Erde zu verbannen (Realismus pur … Wie das immer wieder nach hinten verschobene Ziel der UNO (letztmals bis 2008) eine drogenfreie Welt zu erreichen)! Auch heute zahlt jeder US-Bürger ca. 600 $ pro (!) Sekunde (!) alleine für die exekutive “Bekämpfung” des Drogenmarktes (also exkl. Gefängnis-, Justiz- und Sozialausgaben).
ERGEBNIS dieser jahrzehntelangen Anstrengung: MASSIV GESTIEGENE NUTZERZAHLEN, MASSIV GEFALLE PREISE und fast 50 % der Bevölkerung wegen (oft minimalster) Drogen-Vergehen in Gefangenschaft.
Also, nachdem eine repressive Drogenpolitik nun schon seit so jahrzehnterlanger Zeit von vorne bis hinten gescheitert ist, wie kann da eigentlich noch irgendjemand glauben, dass dieser Weg auch nur annähernd zukunftsweisend ist??? Statt Realitätsverweigerung und bei den Betroffenen immer nur Schaden anzurichten, wäre doch nun endlich einmal Realismus und Pragmatismus angesagt!
40 JAHRE LANGE MASSIVE GELDVERSCHWENDUNG UND HORRENDE ERFOLGLOSIGKEIT SIND MEHR ALS GENUG!
Und das betrifft nicht nur Cannabis, weshalb ich eine Einstellung á la “Pot (und im Grunde auch Alk und Tabak) hui – Rest pfui” einfach absolut nicht nachvollziehen kann.
Ich bin zwar auch für eine Entkriminalisierung von Cannabis – Viele von Euch hier machen hier aber leider trotzdem den Fehler, dass ihr diese ganze Problematik AUSSCHLIESSLICH UND ALLEIN aus dem gesundheitspolitischen Aspekt, also der Schädlichkeit oder Nicht-Schädlichkeit derjenigen Substanzen betrachtet – Á la Cannabis ist harmloser als Alkohhol/Tabak und deshalb: Legalize It … Klar, ist ein gutes Argument, aber wenn Ihr so denkt, dann müsstet Ihr schon der Logik willen auch sofort für die Entkriminalisierung sämtlicher anderer bis dato verbotenen Substanzen sein, ganz klar.
Wer es noch nicht weiß: Alleine in Deutschland sterben jährlich gut 220.000 Personen an den Folgen des Rauchens, rund 70.000 an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Krebs, zumeist durch das Rauchen entstanden, wird dieses Jahr wohl erstmals Todesursache Nr. 1 in Europa werden.
Aber davon liest Otto-Normalverbraucher in seiner Bild eigenartigerweise nicht viel und so werden diese Substanzen auch TROTZ Ihrer jedermann bekannten schrecklichen Auswirklungen weiterhin offensiv betrieben! …
Also klar – Cannabis – Legalize It! -Nach kurzzem anfänglichen Hoch nach der Tolerierung in den Niederlanden ist der Prozentsatz der enheimischen jugendlichen Kiffer dort sogar unter den Wert gefallen, der vor der Toleriereung vorherrschte und heute kifft in Holand ein geringerer Prozentsatz an jungen Leuten als z.B. in Deutschland – Wohl weil der Reiz des Verbotenen plötzlich weg war …
ABER HALT! Hier muss ich nun einhaken: Beispiel Heroin (leider herrscht auch hier zu dieser Substanz eine derart erschreckende Unwissenheit/Falschwissen und es sagt einiges über die jetzige repressive “Anti-Drogen”-Politik, dass man schon anhand der Behandlung dieser, von Medien und Politikern beinahe unisono als “Todesdroge” verunglimpften Substanz, sämtliche heutzutage geltenden Verbote im Drogenbereich ad absurdum führen kann.
1. GESUNDHEITLICHE FRAGE:
a. In den 20ern, als das von der Firma Bayer fast zeitgleich mit Aspirin entwickelte Heroin (um 1890) noch regulär in Apotheken verkauft wurde, kannte man Begriffe wie “Goldener Schuss” oder “Beschaffungskriminalität” noch gar nicht – Wie auch, wenn man sich seine Sucht im Gegensatz zu heutigen Schwarzmarkt-Zeiten billigst finanzieren konnte (Heroin war damals übrigens eher eine Hausfrauendroge, die Männer soffen sich lieber damals wie heute mit Alkohol zu Tode) … Was mich zu zweitens bringt
2. Todesfälle durch Heroin waren bis zum Beginn des sogenannten Anti-Drogen-”Kriegs” in den 70ern dehalb NICHT EXISTENT. Was dank einhelliger öffentlicher Progopaganda leider die wenigsten wissen – obwohl es sogar auf wikipedia ohne weiteres nachzuschlagen wäre – reines und ungestrecktes Heroin ist NICHT toxisch und somit auch – in schwerem Gegensatz zu den legealen Drogen Alkohol und Tabak – auch bei jahrzehntelangem Gebrauch in keinster Weise für auch nur irgendein körperliches Organ schädlich!
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Wie kann das sein? Das Drogen- und speziell das Heroinverbot werden doch immer wieder dadurch argumentiert, dass durch die illegalen Substanzen angeblich so viele Leute sterben würden – Man sieht zwar schon als Schulkind bei den erwachsenen “Vorbildern”, dass Rauchen und Saufen “OK” und breit akzeptiert sind, hingegen wird einem eingemartert, Heroin wäre die Todes-, ja vielleicht sogar die Mörderdroge schlechthin. Aber hier kommt der paradoxe, ja perverse Clou: Durch Heroin sterben manchmal Konsumenten (fast immer) unbeabsichtigt, WEIL (ja, WEIL!) es illegal ist:
Banales Beispiel: “Stellen Sie sich vor, heute herrscht bei uns wie in den USA der 1930er die Prohibition, also das kläglich gescheiterte und so bald wieder revidierte Alkoholverbot – Sie kaufen bei Ihrem Händler jeden Tag eine Flasche schwarzgebrannten Wodka um 80 € (natürlich will er sich wie jeder Verkäufer von illegalen Drogen für sein Risiko entlohnen lassen) – Normalerweise sind immer um die 20, 30 % Alkohol enthalten. Diesmal hat er jedoch vergessen, genug zu panschen und das Gesöff hat 80 % – Sie können das aber natürlich nicht wissen, geschweige denn nachprüfen, da das Zeug ja illegal ist und keinen Qualitätskontrollen unterliegt. Also trinken Sie wie immer genüsslich die ganze Flasche und kommen schneller mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, als Ihhnen lieb ist.
Genauso verhält es sich mit den jetzigen Drogen, spziell Heroin – Der User kauft immer stark gestreckte Straßenware mit 5, 6 % Heroinanteil, plötzlichh bekommt er ausnahmsweise jedoch einmal eine 30, 40%ige Ware in die Finger. Er nimmt die selbe Menge wie von der schwachen Substnaz auch immer und schon hat er eine Überdosis und stirbt – Ein sehr oft vorkommendes Szenario, dass leider für sehr viele der heutigen Drogentoten verantwortlich ist. Wüsste der Konsument wie stark seine Ware ist, wäre ein derartiger Unfall nicht möglich. Da es bei verbotenen Substanzen, für deren Besitz man schon im Gefängnis landen kann, aber nie so etwas wie eine Qualitätskontrolle geben wird, muss er mit dem Risiko leben, dass das nächste immer das letzte mal sein könnte.
Sie sehen: So kann auch eine gesundheitlich völlig harmlose Substanz zum Tode führen! Aber nicht trotzdem, sondern weil sie verboten ist!
Sehr viele von Ihnen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass Heroin im Juni letzten Jahres von der BRD als Medikament erlaubt wurde – Schwerstsüchtige, die mit keiner anderen Therapie erreicht werden konnten, bekommen nun ca. 2x am Tag ihre Spritze 100% reines Heroin (natürlich völlig legal hergestellt von einer Pharmafirma) unter hygienisch astreinen Umständen verabreicht und siehe da – Im Gegensatz zu den alten Zeiten, als noch unbefriedigende und nicht helfende Ersatzstoffe wie Methadon, etc. verabreicht wurden, schafften es viele dieser von der Gesellschaft schon aufgegebenen Individuen wieder in die Gesellschaft zurück – Inklusive Arbeit, Wohnung und regelmäßigen Arztbesuchen wegen evuntueller während der Zeit dummen Spritzentausches zugezogenen Krankheiten (siehe http://www.heroinstudie.de – Es haben nicht umsonst bis auf Bundes CDU/CSU alle Parteien für die Einführung von (der Todesdroge?) Heroin als Medikament gestimmt – Sogar die Bürgermeister der CDU-geführten Städte, in denen Teile dieses anfänglichen Experiments stattfanden, haben sich aufgrund der Erfolge der Heroin-Therapie hier gegen die eigene Partei gestellt …)
Um genau zu seien, ist diese Regelung also eigentlich noch um einiges liberaler als z.B. jene in Tscchechien oder Portugal (auch dort sind kleine Mengen sogar schon seit längerer Zeit als in der Tschechei erlaubt) bzw. außerhalb Europas Länder wie Mexiko, Brasilien oder Venezuela (das selbe wie bei Portugal) – Zwar war Deutschland hier wieder mal Nachzügler, aber jetzt hat es sich immerhin in die Reihe von Ländern wie Schweiz, Holland oder Grroßbrittannien (Spanien ist gerade mitten in der Testphase) gestellt, die auch erkannt haben, dass STRAFVERFOLGUNG, REPRESSION und Kriminalisierung in der Drogen- und vor allem in der Suchtpolitik NICHTS zu suchen und bis heute nicht einmal ansatzweise zu dauerhaften, positiven, geschweige denn gesteckten Zielen geführt haben.
Ganz Europa, ja und vor allem die USA und die UNO müssen endlich einmal begreifen, dass diese Hau-Drauf-Methode alles beseitigen zu wollen, was nur nach illegalisierten Subatanzen riecht völlig kontraproduktiv ist und ein pragmatischerer Ansatz endlich gefragt wäre. Eine von der britischen Regierung eingesetzte Kommision kam in einer erst kürzlich publizierten Studie zu einem derart vernichtenden Schluss über den Anti-Drogen-Krieg, dass die englische Regierung trotz Informationsfreiheit nur die 1. Hälfte des Artikels veröffentlichte und schon darin lag genügend Zündstoff:
Die Profite im illegalen Drogen-Geschäft sind derart hoch, weshalb Mafia und Terroristen, absolut kein Interesse daran haben, dass die westlichen Staaten Ihre Politik in Sachen illegaler Drogen ändern. Sie konnten sich dank des jahrzehntelangen weltweit äußerst restriktiv durchgestzten Verbotes von Heroin und anderen Substanzen ja ein Quasi-Monopol auf den Anbau und Vertrieb sichern und verdienen sich so ohne großartige Konkurrenz buchstäblich eine goldene Nase. Die Gewinne werden dann wohl nur zu gern in den Ankauf neuer Waffen gesteckt um im Kampf gegen den Westen aufzurüsten: Der Krieg gegen die Drogen führt den Krieg gegen den Terror somit völlig ad absurdum. Aber das nur nebenbei – Ein Weiterer Baustein, der die Sinn- und Ziellosigkeit der Drogenprohibition sichttbar macht.
Bei einer zumindest kontrollierten Abgabe von Heroin/Kokain an Süchtige, könnte der Staat
1. etwas verdienen (die mutmaßlich sehr hohen Einnahmen bei gleichzeitig massiver Ausgabenreduktion im Falle einer Cannabis-Leglaisierung lasse ich hier einmal au0en vor)
2. gäbe es außerdem keine Dealer auf den Straßen mehr
3. Mafia/Terroristen würden Ihre lukrativste Einnahmequelle verlieren – Wäre wohl das allererste sinnvolle Instrument im Krieg gegen den Terror
4. Ein Häftling kostet Steuerzahler etwa 100 Euro am Tag – Bei Liberalisierung Einsparungspotenzial in Milliardenhöhe:
— Polizei hätte (viel mehr) Zeit für wirklich wichtige Aufgaben
— Justiz detto
5. Ende des schädlichen Lebensstils für Süchtige: Kein Beschaffungsdruck mehr = Besserer Gesundheitszustand (weniger Krankenkosten)
-5a) Somit wieder Zeit und Energie zu Arbeiten = Würde- und sinnvolles Leben trotz Sucht – In der Gemeinschaft, anstatt diese beklauen und ihr auf der Tasche zu liegen zu müssen
-5b) Sprich Jahr für Jahr Milliarden Einsparungspotenzial im Justiz-, Sozial- und Gesundheitswesen.
-5c) Dieses Geld könnte dann z.B. sinnvoll in eine bessere Bildungspolitik investiert werden – Denn eine gute Ausbildung, gute Zukunftsaussichten sind sicher eines der besten Mittel gegen den problematischen, regelmäßigen Griff zu (legalen oder illegalen) Drogen
5. Starke Verringerung bis gar keine Beschaffungskriminalität mehr, die selbst den Staat auch Millionen jährlich an Schäden kostet (Bei Frauen: V. a. keine Prostitution mehr, bei Männern v. a. keine Einbrüche, Diebstähle, etc. mehr um sich die teure Droge leisten zu können)
6. Keine unbeabsichtigten Überdosen mehr möglich
7. Bei halbwegs legalen Zuständen kein Verstecken mehr am Bahnhofsklo mehr nötig, kein Spritzentausch (HIV-, Hepatitisgefahrr) mehr um geld zu sparen = Hohes Einsparungspotenzial im Gesndheits-/Krankenbehandlungsbereich
8. Chance einen wirklungsvollen Jugendschutz zu etablieren anstatt wie jetzt z.B. Marihuana und bspw. Amphetamine beim gleichen Dealer
9. Alles in allem also massives Einsparungspotenzial beim Staat auf Ausgaben- sowie auf der Einnahmenseite (Steuern) sowie Chance auf ein menschenwürdiges Leben für den Süchtigen
….. etc.pp.
Der Anti-Drogen-Krieg ist kein Krieg, denn er kann nie gewonnen werden!
Wann hört der sture Dogmatismus endlich auf und macht einem gesunden Pragmaatismus Platz? Laut einem langjährigen Betreiber einer deutschen Entzugsanstalt für Heroinkranke kommen nur 33% derer die süchtig sind irgendwann einmal endgültig davon weg, 33% versuchen das zwar auch, haben aber bis zum Ende Ihrer Tage immmer und immer wieder Rückfälle (die sie wahrscheinlich auch irgendwann einmal resignieren lassen). Das letzte Drittel wiederum wird sein ganzes Leben suchtkrank bleiben – Und das trotz mittlerweile schon seit Jahrzehnten angedrohten harten Strafen, trotz horrender Schwarzmarktpreise und trotz eines dadurch verpfuschten Lebens.
Es muss also eine andere Lösung, als die jetzige sinnlose Repressions-, Verbots- und Diskriminierungspolitik her! Meiner Meinung nach, ist der tschechische Weg der einzige in die richtige Richtung – Gefängnis für Delikte, die niemand anderem außer allerhöchstens einem selbst schaden, war selten die richtige Lösung! Gefängnis = Verbrecherschule und beinahe sichere Chancenberaubung jeglicher vernünftigen Zukunft!
Der tschechische Weg ist kein schlechter Ansatz, aber das Problem ist, dass trotzdem noch bei Dealern und somit weiter am Schwarzmarkt gekauft werden muss – Mit oben genannten Auswirkungen (Gestreckt, Verunreinigt, Gewinne an Org., etc.) Verbrechen. Immerhin psychischer Entlastung durch die Entkriminalisierung für viele Bürger und sicherlich spürbare finanzielle Entlastung für den Staat und mehr Zeit für Polizisten, da viele Bagatelldelikte nicht mehr geahndet werden (müssen).
Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung und der Staat kann davor sinnlos verpulvertes Geld endlich sinnvoll nutzen -
Leider haben ja sämtliche Länder der Welt (viele natürlich auf Druck der “good” ol’ USA) die drei UNO-Konventionen über den Umgang mit psychotropen Stoffen seit 1988 unterschrieben … Damit ist ihr Spielraum auch ziemlich klein, weil sie durch eine Legalsierung (darum hat NL Cannabis ja auch “nur” toleriert) gegen Ihre eigene Unterschrift verstoßen würde, gegen alle Händler der aufgeführten illeagalen Substanzen mit aller (supersinnvollen) Härte des Gesetzes vorzugehen … Darum nochmals: Applaus von mir für Tschechien – So einen intelligenten und mutigen Schritt hätte ich einem noch so jungem eigenständigen, demokratischen Staat gar nicht zugetraut!
Euer
MachtDieAugenAuf