Unwetter in der Stadt Leer
Juli 23, 2010 von Bloggerfratze
eingereicht unter Geschichten
Viele haben vielleicht schon von dem Unwetter das am Montag dem 11. Juli über Leer hinwegfegte gehört. Nun will auch ich meine Erlebnisse über das Unwetter schildern.
Schon bereits morgens um ca. 5 Uhr gab es die ersten Gewitter, zuerst dachte ich da macht jemand ein Feuerwerk, da es Blitzte und Blitzte. Nach dem die Gewitter um ca. 6 Uhr vorbeiwaren war es lange Zeit still. Als es dann so 14 Uhr war, sah man schon die ersten schwarzen Wolken von der Ferne zu uns kommen, und dann ging es schneller als erwartet. Es war ca. 14.30 Uhr und es kam ein heftiger Sturm auf, die ersten kleinen Äste verteilten sich schon auf den Straßen und Leute mit Einkäufen versuchten sich vor dem Sturm zu retten. Als ich dann aus dem Fenster zum Garten schaute, sah ich schon wie der Pavillon unserer Nachbarn sich langsam vom Boden löste und langsam die Lüfte bestieg. Als ich dann zu unseren Pavillon sah, merkte ich, dass der das ziemlich gut übersteht und nur einen leichten Knick hatte. Vielleicht war er einfach nur gut geschützt.
Aber wir wollen ja nicht vergessen was sonst noch in Leer los war. Da ich es nicht erleben konnte, fasse ich es mal aus den von mir gehörten Nachrichten zusammen. Einige haben es schon aus den Nachrichten gehört, ein Schiff das gerade erst vom Land ins Wasser gelassen wurde, blas der Sturm einfach wieder aufs Land. Da wird die Jungfernfahrt wohl verschoben. Auch einige Bäume hielten den Tornado nicht aus, ein Baum zerstörte sogar ein ganzes Dachgiebel und die herunterfallenden Steine begruben zwei Autos. Der Vorteil dabei ist, dass man die Sonne nun auch im Haus genießen kann. Auch Menschenleben hat uns dieser Sturm gekostet. Es starben zwei Frauen an den Folgen des Sturmes.
Viele Schäden hat der Tornado angerichtet und das Ganze in gerade mal 20-30 Minuten. Sollten wir also wieder einmal hören, dass ein Sturm aufkommt, dann sollte man seine Pavillons abbauen und seine Autos in der Garage parken.













