Tresore für den Privatgebrauch

Dezember 23, 2010 von  
eingereicht unter Informatives

Ein Tresor ist ein Behältnis für Geld und andere Wertsachen, wie zum Beispiel wertvolle Dokumente oder Wertpapiere, aber auch Waffen, um sie vor Diebstahl oder aber auch natürlichen Katastrophen (z.B. Feuer) zu schützen. Man nennt ihn umgangssprachlich auch Panzerschrank oder schlicht Safe. Obwohl man einen Safe in der Regel eher in einer Bank oder einem Unternehmen erwarten würde, wo es wichtig ist, wertvolle Gegenstände sicher aufzubewahren, so ist der Einsatz im privaten Bereich auch nicht wirklich ungewöhnlich. Auch wenn man selbst über nicht viele Wertsachen verfügen mag, so könnte sich die Anschaffung eines Tresors für den Privatgebrauch durchaus lohnen.

Sicherheitsstufen
Tresore werden im Allgemeinen in unterschiedliche Sicherheitsstufen kategorisiert. Jede dieser Stufen bieten einen ganz bestimmten Grad an „Sicherheit“. Dies wird vor allem dann relevant, wenn es darum geht, dass Versicherungen einen möglicherweise entstandenen Schaden begleichen müssen. In weiterer Folge gibt es natürlich auch unterschiedliche Arten von Tresoren. Zunächst wäre da das klassische Standgerät. Für den privaten Bereich ist dieses aber eher unpraktisch, da man bei Safes bis zu einem gewissen Gewicht ( ungefähr einer Tonne) immer im Boden fest verankern sollte, da sonst nicht unbedingt ein richtiger Schutz gegeben ist.
Wandtresore hingegen sind sehr beliebt im privaten Bereich. Sie müssen in die Wand eingebaut und dort fest vermauert werden. In einer normalen Wohnung wird dies mitunter sicherlich schwierig werden, da die Wände hier nicht über die erforderliche Dicke verfügen. Bei Häusern sieht dies in vielen Situationen natürlich anders aus.

Sehr praktisch ist der einfache Möbeltresor, den man im Schrank versteckt. Auch er muss natürlich mit einem festen Körper verschraubt werden, üblicherweise der dahinter liegenden Mauer. Der große Nachteil hier ist jedoch jener, dass sich so eine einfache Verschraubung in der Wand durchaus einfach lösen lassen kann, wenn man das richtige Werkzeug bei sich hat.
Ein Safe für den Privatgebrauch macht sicherlich Sinn und das nicht nur bei Wertgegenständen. Auch Waffen müssen immer ordentlich verstaut und sicher gelagert werden. Ein Safe bietet hierfür die entsprechende Sicherheit und letztendlich kann man sich die Größe des Tresors ja auch nach seinen eigenen Wünschen aussuchen.

Comments

6 Kommentare to “Tresore für den Privatgebrauch”
  1. Carsten sagt:

    Was nicht vergessen werden darf ist, vor dem Kauf eines Tresors auf jeden Fall die Zertifizierung zu überprüfen. Ist ein Tresor nicht zertifiziert, so besteht unter Umständen kein Versicherungsschutz, falls der Inhalt tatsächlich abhanden kommen sollte.

  2. Peppe sagt:

    Ok, und wo kann ich die Zertifizierung einsehen wenn ich einen Safe im Baumarkt einen kaufe? Danke

  3. Bertl sagt:

    Die Zertifizierung kann man immer auf dem Produkt oder in der Beschreibung finden…

  4. Klaus sagt:

    Man kann auch einfach die Berichte von der Stiftung Warenstest lesen. Da steht sowas auch drin. Nur als Tip.

  5. Manfred sagt:

    @carsten: da hast du recht mit der zertifizierung, wenn die fehlt, kann man unter umständen keine ansprüche juristisch geltend machen. also darauf achten! und nochwas: das und wo ein tresor eingebaut wird sollte man möglichst geheim halten. sprich so wenig mitwisser wie möglich. nicht umsonst haben die alten ägypter damals die arbeiter die ein grab erbaut haben hinterher gleich miteingemauert – nur so konnte sichergestellt werden, dass es nicht geplündert wird.

  6. Kathrin sagt:

    Wow, das mit den Ägyptern wusste ich nicht. Heftig!
    Was man bei Tresoren (zumindest bei freistehenden) auch nicht machen sollte, ist sie in die Nähe eines Fensters zu stellen. Sonst kriegt jeder, der draußen vorbeigeht, gleich den Eindruck, dass dort was zu holen sein muss, wenn es schon einen Tresor gibt.

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